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Selbstliebe. Wie greifbar ist denn dieses wunderbare Wort für Dich? Hat es noch den Beigeschmack von „Egoismus“ oder gar „Narzissmus“? Oder siehst Du schon, wie wertvoll sie für Dich sein könnte und fragst Dich, wie komm ich dorthin? Erfahre in diesem Beitrag, was Du selbst täglich dafür tun kannst.

Ein liebevolles JA zu Dir selbst

Selbstliebe ist ein bedingungsloses, liebevolles JA zu Dir selbst. Zu allem, was Dich ausmacht: Deine Stärken, Schwächen, Sehnsüchte, Bedürfnisse, was Du hast, was Du nicht hast, was Du kannst, was Du nicht kannst. Dieses JA aus vollem Herzen zu Dir selbst führt dazu, dass Du in Dir selbst ruhst, gelassener bist und Dein Leben genießt. Es macht Dich frei, weil Du nicht länger abhängig bist vom Urteil anderer.

Vermutlich kennst Du die Aussage: erst wer sich selbst liebt, kann eine wirklich erfüllte Partnerschaft leben. Viele Modelle haben wir dafür heutzutage noch nicht. Wir suchen immer noch im Außen nach dem, was uns selbst fehlt. Wir suchen im Außen nach Bestätigung, nachdem: du bist toll, so wie Du bist, weil wir es uns selbst grad nicht sagen können.

Wäre es nicht viel entspannter, wenn Du spüren würdest, dass all das schon in Dir ist? Wenn Du selbst Dich so sehr wertschätzt, dass ein anderer Dir das nicht mehr bestätigen muss?

Den inneren Kritiker verstummen lassen

Ein erster Schritt, um dorthin zu kommen, sind Deine täglichen Selbstgespräche. Wie liebevoll bist Du denn da mit Dir?

Unsere inneren Kritiker sind oft gnadenlos: Warum hab ich nicht…, Ich sollte doch…, schon wieder war ich… – und das sind vermutlich noch die netteren Formulierungen.

Vielleicht bist Du eher still und zurückhaltend, möchtest gern aus Dir raus gehen. Oder Du möchtest gern schlagfertiger sein und endlich dem Kollegen mal souverän Paroli bieten. Du meisterst all die vielen Rollen in Deinem Leben, jonglierst Kinder, Job und alles andere und hast doch ständig das Gefühl, es könnte besser laufen?

Annehmen, was ist

Was auch immer es ist, das Dich stört, Dich selbst dafür verurteilen, an Dir zerren und ziehen, hilft Dir nicht weiter. Alle Veränderung beginnt damit, erst mal anzunehmen, was ist. Sag Dir, es ist ok, wie ich bin. Das gehört zu mir. Ich darf so sein. Und fühle dieses JA zu Dir in Deinem Herzen. Erlaube Dir auch JA zu Deinen Grenzen zu sagen: Das geht jetzt nicht mehr. Nimm es an. Perfektion ist nicht das Ziel.

Erlaube Dir liebevoll, so zu sein, wie Du bist. So wie Du das vermutlich auch bei Deiner Freundin tun würdest.

Und wenn das gerade gar nicht geht, dann erlaube Dir auch das.

Darum achte mal einen Tag auf Deinen inneren Dialog und führe ihn bewusst liebevoll. Und schau, wie sich Deine Stimmung, dein inneres Erleben verändert. Und wenn Dir gefällt, was Du da bemerkst, dann kannst Du das am nächsten Tag nochmal tun 🙂

Ich wünsche Dir eine liebevolle Zeit mit Dir.

 

Foto: www.123rf.com/profile_citalliance